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Martina Weinland Wasserbrücken in Berlin
Zur Geschichte ihres Dekors
Verlag Gebr. Mann Berlin Erscheinungsjahr 2002
Medium: Buch Einband: gebundene Ausgabe, Hardcover Leinen mit Schutzumschlag 254 Seiten Abmessungen: 30cm x 25cm x 2,5cm Gewicht: 1590 g ¹ früherer gebundener Buchpreis bei Erscheinen der Ausgabe Text Sprache Deutsch ISBN 9783786116493 ISBN-alt 3786116490 Bestell-Nr. 10334
Zustand: neu, nicht in Folie verpackt
Erstmals seit der 1902 im Auftrag des Magistrats erschienenen Publikation - Die Strassen-Brücken der Stadt Berlin - widmet sich die vorliegende Untersuchung unter baukünstlerischen Gesichtspunkten dem noch vorhandenen Bestand an Brücken über Wasserläufe. Denn vielfach wurden die vor allem in dem alten Zentrum der Stadt in den Jahren 1876 bis 1930 errichteten Brücken auch unter dem Aspekt eines Denkmalortes mit Standbildern, Reliefen und anderem Zierrat dekoriert, der häufig der Repräsentation des Hohenzollernhauses diente und Berlins Rolle als Hauptstadt des deutschen Kaiserreiches demonstrierte. Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und die besondere Situation der jahrzehntelang geteilten Stadt haben in einem hohen Maße den Bestand dieser Schmuckbrücken vernichtet, so daß heute nur noch ein geringer Anteil des einstigen Reichtums u.a. mit der »Schloßbrücke« und der »Moltkebrücke« erhalten geblieben ist. Wie kaum einem anderen Bauwerk kommt den Brücken als Verbindungsweg nach der Wiedervereinigung ein neuer Stellenwert zu, der Fragen nach ihrer einstigen Gestalt und Geschichte aufwirft. Die Publikation dokumentiert in Verbindung mit der Berliner Stadtgeschichte zunächst die Entwicklung des Brückenbaues von anfänglich hölzernen Zugbrücken zu festen Steinbrücken, die dann zu Denkmalorten ausgebaut wurden. In den chronologisch aufgebauten Kapiteln werden herausragende Brücken monographisch behandelt. Ein inventarmäßig aufgebauter Anhang ermöglicht einen umfassenden Überblick über einhundert weitere Schmuckbrücken. Das Buch ist nicht nur mit vielen unbekannten Abbildungen bebildert, sondern bietet sich durch die katalogartige Erfassung der Brücken mit Kurzbeschreibungen als Nachschlagewerk an.
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